Teilen und Drucken

color #000000
color #000000

Apr 18, 2011

Zart gepflegte Kinderhaut

Baby- und Kinderhaut ist bis zu fünfmal dünner, enthält weniger Fett und mehr Wasser als die Haut von Erwachsenen. Auch der Barrierefilm zwischen den Hautzellen, der sich aus Hornfetten (Lipiden) und Hautschweiß zusammensetzt, ist noch nicht voll entwickelt.

Zart gepflegte Kinderhaut Baby eingecremt

Mit liebevoller Pflege unterstützen Sie die natürliche Schutzfunktion zarter Kinderhaut.

Die Haut der Kleinen besitzt eine verminderte Schutzfunktion. Sie ist sehr viel durchlässiger und verliert so schneller Feuchtigkeit. Auch auf äußere Reize reagiert sie sehr viel empfindlicher als die Haut Erwachsener. Kein Wunder also, wenn etwa zwei Drittel aller Babys bereits unter trockener Haut leiden. Erst ab dem vierten Lebensjahr entwickelt sich die Kinderhaut wesentlich weiter und entspricht etwa um das zwölfte Lebensjahr herum langsam der Erwachsenenhaut. Neigt auch Ihr Kind zu trockener und empfindlicher Haut, können Sie mit liebevoller Pflege die hauteigenen Schutzfunktionen unterstützen.

Plantschen und sanft reinigen

Baden bereitet Kleinkindern oft ein besonderes Vergnügen. Vorausgesetzt, das Reinigungsprodukt reizt ihre Haut nicht. Verwenden Sie am besten milde, seifenfreie Badezusätze, damit die zarte Kinderhaut nicht austrocknet. Bei Tendenz zu trockener Haut können Sie auch Badeöl ins Wasser geben. Das wirkt rückfettend. Ein bis zwei kurze Bäder pro Woche reichen bei empfindlicher und trockener Haut aus. Wichtig: Nach dem Baden die Haut der Kleinen gut abtrocknen und eincremen.

Balsam für Haut und Seele

Das Eincremen zarter Kinderhaut dient der Versorgung mit Lipiden und Feuchtigkeit, kann darüber hinaus aber auch ein liebevolles Ritual mit vielen Streicheleinheiten sein. Schon die Kleinsten genießen den wohltuenden Hautkontakt und verbinden mit der notwendigen Hautpflege etwas Positives. Die Pflegeprodukte sollten speziell auf die Bedürfnisse der empfindlichen Kinderhaut abgestimmt sein und den bestmöglichen Schutz bieten. Um allergischen Reaktionen und Hautirritationen vorzubeugen, sollten Sie bei der Hautpflege besonders auf die Inhaltsstoffe achten. Ideal sind Pflegeserien, die auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe verzichten. Empfehlenswert sind Produkte auf Basis hochwertiger pflanzlicher Öle, da sie besser in die Haut eindringen und sie mit essenziellen Fettsäuren versorgen. Das stärkt die Barrierefunktion der Haut, erhöht ihre Feuchtigkeit und verbessert die Hautelastizität.

Weniger ist mehr

Generell gilt: Cremen Sie die Haut Ihres Kindes ein, sobald sie Ihnen trocken erscheint. Hat Ihr Kind sehr trockene Haut, können Sie es regelmäßig morgens und abends eincremen. Tragen Sie die Creme dabei lieber häufiger als zu dick auf. Auch sanfte Massagen mit Pflegeölen wirken trockener Haut entgegen. Pflegeprodukte mit Auszügen aus Heilpflanzen wie Kamille und Ringelblume sind für trockene und empfindliche Haut besonders geeignet. Sie können hautberuhigend und entzündungshemmend wirken. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Produkte möglichst dermatologisch getestet sind. Auch die Empfehlungen der Verbraucherinstitutionen Öko-Test und Stiftung Warentest geben bei der großen Auswahl an Pflegeprodukten eine gute Orientierung.