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May 2, 2013

Mehr als zarter Hautkontakt

Eine Massage festigt die Bindung und das Vertrauen zwischen Eltern und Baby. Die liebevollen Streicheleinheiten fördern zudem das Körpergefühl des Kindes.

 

Mehr als zarter Hautkontakt Baby Fußmassage

Probieren Sie mal aus, ob Ihr Baby eine zarte Fußmassage mag.

 

Wohlfühlatmosphäre

Der Raum ist bei einer Massage am besten auf 22 bis 24 Grad Celsius vorgewärmt, damit es der kleine Nackedei kuschelig hat. Das Licht ist gedämpft und rundet das behagliche Ambiente ab. So fühlen sich alle rundum wohl. Suchen Sie für die Massage eine Unterlage aus, auf der Ihr Baby sicher und bequem liegt. Wenn es dem Baby gut geht, es keinen vollen Bauch, aber auch keinen Hunger hat und die Hände von Mama oder Papa angenehm warm sind, dann beginnen Sie langsam mit der Massage. Ein hochwertiges Babymassageöl sorgt für besonders streichelzarte Babyhaut und noch mehr Wohlbefinden. Das Öl träufeln Sie erst in die eigene Hand und verteilen es dann bei einer handwarmen Temperatur auf dem Körper Ihres Schatzes. Diese Verwöhnmomente geben dem Baby das Gefühl von Geborgenheit, stärken die Muskulatur und pflegen die Haut.

Mit Fingerspitzengefühl

Ab dem fünften Tag nach der Geburt bis zur vierten Woche sollte eine kleine Massage nicht länger als fünf Minuten dauern. Den Anfang machen Arme, Beine, Kopf, Gesicht und Rücken. Streichen Sie sanft ein bis zwei Minuten über Babys Haut. Danach sind die Händchen dran. Öffnen Sie mit einem Daumen die Hand Ihres Schatzes leicht und massieren Sie mit dem anderen Daumen kreisend die Handfläche. Nach zirka zwei Minuten erhalten die Füßchen wohltuende Streicheleinheiten, indem Sie mit einem Daumen etwa eine Minute sanft auf und ab reiben. Der zarte Druck stimuliert die Reflexzonen in den Füßen. Sobald der Nabel verheilt ist, dürfen Sie auch den Bauch sanft massieren. Hat Ihr kleiner Schatz zu viel Luft im Bauch? Dann hilft zum Beispiel eine Massage, bei der Sie mit kreisenden Bewegungen vom Nabel aus eine größer werdende Spirale mit den Fingerspitzen malen. Ab der vierten Woche können Sie die Verwöhnmomente je nach Empfinden verlängern. Sie sollten aber nur bis zu 15 Minuten massieren.

Guten Morgen, gute Nacht

Am Morgen kann eine Körpermassage mit kreisenden und schnellen Bewegungen gegen den Haarstrich des Babys anregend wirken. Am Abend beruhigt eine Massage mit langsamen und sanften Streichbewegungen in Wuchsrichtung der Haare Ihres kleinen Lieblings.

Darauf kann ich mich verlassen

Rituale geben dem Baby ein Gefühl von Sicherheit. Deshalb sollten Sie möglichst feste Zeiten für die Massagen einplanen. Wenn die kleine Familie mal keine Zeit für eine Ganzköpermassage hat, dann sind auch Teilmassagen eine schöne Idee. Am wichtigsten ist es, sich Zeit zu nehmen und den zärtlichen Hautkontakt in vollen Zügen zu genießen.