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Mar 1, 2011

Blasenschwäche

Wenn der Körper in bestimmten Situationen ungewollt Urin abgibt, spricht man von Blasenschwäche oder Harninkontinenz. Im Alter sind viele Menschen davon betroffen, aber auch in jungen Jahren treten solche Beschwerden auf. Bindegewebsschwäche, Schwangerschaften und natürliche Geburten begünstigen sie. Die für die Harnkontrolle zuständigen Schließmuskeln funktionieren dann nicht mehr einwandfrei. Ein zu schwacher Beckenboden ist häufig Ursache für Blasenschwäche, muss es aber nicht sein. Deshalb ist es wichtig, sich bei Symptomen wie häufigem Harndrang, ungewolltem Urinabgang beim Husten, Niesen, Lachen, Treppensteigen oder Heben schwerer Lasten einem Arzt anzuvertrauen. Diese Form der Blasenschwäche, die Belastungs- oder Stressinkontinenz, kommt bei etwa jeder zweiten Frau vor, der es schwer fällt, den Urin zurückzuhalten.

Was hilft gegen Blasenschwäche?

Für die Belastungsinkontinenz machen Ärzte meist einen erschlafften Beckenboden und Blasenschließmuskel verantwortlich. Deshalb ist Beckenboden- und Blasentraining sehr wirksam und hilft in den meisten Fällen.

Eignen sich Binden als Wäscheschutz?

Nein. Urin ist dünnflüssiger als die Menstruationsflüssigkeit und wird zudem noch schneller ausgeschieden. Es gibt spezielle Hygieneeinlagen mit einem besonders saugfähigen Kern. Dieser fängt den Urin rasch auf und leitet ihn ins Innere der Einlage. So bleibt die Haut trocken. Geruchsbinder sorgen zusätzlich dafür, dass kein unangenehmer Uringeruch wahrnehmbar ist.