Dec 5, 2011
Locken rocken
Es wird Zeit, Glätteisen und Rundbürste einzumotten, denn der Trend geht zur natürlichen Lockenmähne. Sie glauben, das funktioniert mit Ihrer Naturkrause nicht? Dann versuchen Sie es doch mal mit einem speziellen Lockenpflegeprogramm.

Naturlocken sind viel zu schön, um sie zu verstecken.
Viel Feuchtigkeit
Lockiges Haar neigt durch seine spröde Struktur dazu, schnell auszutrocknen – gerade im Winter. Dadurch kann es stumpf aussehen und Spliss bilden. Eine reichhaltige Haarpflege mit viel Feuchtigkeit ist daher Pflicht. Das richtige Pflegeprogramm fängt bei einem Shampoo für trockenes und strapaziertes Haar an. Eine Spülung gibt der Mähne nach der Wäsche die Feuchtigkeit zurück, die sie braucht, um schön zu glänzen. Wer zu besonders trockenem Haar neigt, kann einen Hauch Conditioner in den Haarlängen lassen – so haben die pflegenden Inhaltsstoffe noch mehr Zeit, einzuwirken, und die Strähnen werden fürs anschließende Styling schon etwas vordefiniert.
Ab in die Kur!
Eine Haarkur pro Woche sollte für Lockenköpfe drin sein. Wenn Sie die Pflegewirkung intensivieren möchten, lassen Sie sie ruhig über Nacht einwirken. Ein Handtuch-Turban auf dem Kopf schützt das Kopfkissen. Eine andere Möglichkeit, das Haar mit einer Kur doppelt zu verwöhnen, ist Wärme: Die pflegenden Inhaltsstoffe wirken dann noch besser. Übergießen Sie einfach ein Handtuch mit warmem oder heißem Wasser, wringen Sie es kräftig aus und wickeln es ums Haar. Sobald das Handtuch ausgekühlt ist, wird es Zeit, die Kur auszuspülen.
Spitzenmäßige Pflege
Die Spitzen sind der Teil unseres Haars, der uns am längsten begleitet und der schon die meisten Strapazen überstanden hat. Deshalb haben sie sich auch eine besondere Pflege verdient. Ein in die feuchten Spitzen einmassiertes Haarspitzenserum oder -öl ist ideal, um die aufgeraute Haarstruktur zu glätten. Sie müssen diese Extrapflege aber nicht unbedingt nur auf die Spitzen beschränken. Sehen die Längen strapaziert und stumpf aus, ist das spitzenmäßige Verwöhnprogramm für sie ebenfalls geeignet.
Der Widerspenstigen Zähmung
Damit Locken Struktur bekommen und behalten, werden sie im nassen oder feuchten Zustand mit einem grobzinkigen Kamm frisiert – und nicht mit einer Bürste. Die Krux an der Sache: Feuchtes Haar ist empfindlicher als trockenes. Damit Haar und Kopfhaut so wenig wie möglich strapaziert werden, gehen Sie beim Kämmen am besten schrittweise vor und versuchen nicht gleich, den Kamm vom Ansatz bis zur Spitze durchzuziehen. Zuerst werden die Haarspitzen durchgearbeitet. Erst wenn hier alle Knoten entfernt sind, kämmen Sie auch die höher liegenden Haarpartien und zum Schluss dann die gesamte Mähne. Auch die Wahl des Kamms ist entscheidend. Am besten eignet sich ein Strähnen- oder Lockenkamm mit abgerundeten Zinken. Achten Sie beim Kauf darauf, dass keine scharfen Kanten oder Grate abstehen: Die Haare könnten abbrechen. Sobald die Haare trocken sind, entwirren Sie sie nur noch grob mit den Fingern, denn sonst wird aus der definierten Pracht schnell eine zeltförmige Krause.
Eine Frage der Definition
Um der Frisur einen Wow-Effekt zu verleihen, sollten die Locken schon beim Trocknen definiert werden, denn nur dann reflektieren sie das Licht und schimmern seidig. Das geht am schonendsten, indem Sie eine Lockencreme, ein Gel oder einen Schaumfestiger ins feuchte Haar einmassieren und die Haare anschließend lufttrocknen lassen. Wenn Sie das Haar lieber föhnen, sollten Sie den Diffusor-Aufsatz verwenden. Damit die Locken das Föhnen gut vertragen, die Temperatur möglichst niedrig einstellen und ein Hitzeschutzspray verwenden. Den Look zum Schluss mit einem Locken-Haarspray fixieren. Das hält die Frisur flexibel und verleiht ihr noch mehr Glanz.




















































