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Feb 13, 2012

Freiraum für Verantwortung

Zum eigenständigen Lernen am Arbeitsplatz gehört bei dm-drogerie markt ganz selbstverständlich die Frage, welche Folgen das eigene Handeln hat: für das Umfeld, die Umwelt, das Unternehmen und für nachfolgende Generationen. dm integriert bereits seit August 2010 den so genannten „Roten Faden der Nachhaltigkeit“ in die dreijährige Ausbildung für angehende Drogisten. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung in Berlin hat dieses Konzept, das unterdessen vertieft und erweitert wurde, wiederholt als vorbildliches „Werkstatt N-Projekt“ ausgezeichnet.


 

Freiraum für Verantwortung Mitarbeiterinnen dm

Die Folgen des eigenen Handelns im Blick: Während der Ausbildung bei dm erschließen sich angehende Drogisten eigenständig ein umfassendes Verständnis von Nachhaltigkeit.

 

Sichtbares Engagement im dm-Markt

dm-Lehrlinge zeigen ihre Ideen und ihre Kreativität auf unterschiedliche Weise: In einem dm-Markt in Hamm etwa boten die jungen Menschen den Kunden nicht nur die umweltfreundlichen dm-Pfandstofftaschen zum Kauf. Sie sorgten auch dafür, dass der Erlös einem Verein zu Gute kam, der in Not geratene Familien unterstützt: der Aktion Lichtblicke e. V. in Nordrhein-Westfalen. An der Mosel organisierten drei angehende Drogisten eine Müllsammelaktion und pflanzten gemeinsam mit den beteiligten Grundschülern einen Apfelbaum. Ein Lehrling in Koblenz zeigte Engagement, indem er sich Wissen rund um das Thema Aids aneignete und Kunden an einem Informationsstand persönliche Gespräche dazu anbot.

Nachhaltigkeit als „Erkundungsaufgabe“

Bevor die dm-Lehrlinge Projektideen in einem dm-Markt umsetzen, tasten sie sich zunächst mit einer „Erkundungsaufgabe“ an das Thema heran. Im Alltag der Filiale spüren sie Beispiele für den verantwortungsvollen Einsatz von Arbeitsmaterialien auf oder sie machen sich bewusst, wie der sinnvolle Umgang mit Technik die Ressourcen schont. Die Beobachtungen sind Grundlage für ihren Austausch im Rahmen von Arbeitstagen. Hier machen sich die jungen Menschen ihr Verständnis von Nachhaltigkeit bewusst. Sie fragen nach dem Sinn und den Folgen ihres Tuns, entwickeln Ideen für die Praxis und machen sich auch die ökonomischen Aspekte der von ihnen geplanten Nachhaltigkeitsaktion bewusst.

Ziel dieses Ausbildungskonzepts ist es, den dm-Lehrlingen zu ermöglichen, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden: für die Natur, ihre Mitmenschen, die Arbeitsgemeinschaft dm und für nachfolgende Generationen. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erläutert die Integration des „Roten Fadens der Nachhaltigkeit“ in die dm-Ausbildung so: „Nur, wenn die Menschen ein eigenes Bewusstsein entwickeln, können wir so handeln und wirtschaften, dass es nicht nur für den Moment, sondern auch für die Zukunft sinnvoll ist.“

Neben Ökologie und Ökonomie bezieht dm die soziale und die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit in die Drogisten-Ausbildung ein. Auf einer passwortgeschützten Internet-Seite können sich inzwischen alle dm-Mitarbeiter interaktiv mit allen Dimensionen befassen. „Morgenschützer“ hat dm diesen aufschlussreichen Online-Fragebogen getauft.

Ausgezeichnet durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die Art, wie dm das Thema Nachhaltigkeit in die Drogisten-Ausbildung integriert, bereits zwei Mal in Folge als vorbildlich herausgestellt: Der Rat zeichnete den „Roten Faden der Nachhaltigkeit“ mit dem Titel „Werkstatt N-Projekt 2011“ aus. 2012 trägt das um den „Morgenschützer“ ergänzte Ausbildungskonzept von dm das Gütesiegel ein weiteres Mal. Es dient zum einen dazu, richtungsweisenden Ideen zu stärkerer öffentlicher Wahrnehmung zu verhelfen, zum anderen dazu, weitere engagierte Bürger zum Nachahmen anzuregen. Der Rat, von der Bundesregierung als Beratungsgremium berufen, besteht aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Naturschutzverbänden.