Tierische Superhelden

Mit einem Sprung ins Abenteuer. © iStock/Imgorthand
Wenn wir uns anschauen, was manche Tiere so drauf haben, kommen wir ganz schön ins Staunen: Willi Weitzel stellt euch einige Meister ihres Faches vor, die Rekorde im Springen, Fliegen oder Sprinten aufstellen.
Wusstet ihr eigentlich, dass manche Tiere wahre Superhelden sind?
Bei manchen Tieren ahnt man schon, dass sie besondere Rekordhalter sind: Der Blauwal beispielsweise ist riesig – und gilt entsprechend als größtes Tier der Welt. Er wird bis zu 30 Meter lang und sein Herz ist so groß wie ein Kleinwagen! Anderen Tieren sieht man nicht unbedingt an, dass sie rekordverdächtig sind: So geht es dem südamerikanischen Pfeilgiftfrosch. Er wird nur etwa 15 bis 50 Millimeter groß. Trotzdem ist er der giftigste Frosch der Welt!
Weitsprung: Jetzt seid ihr dran!
Habt ihr selbst Lust bekommen, ein bisschen herumzutoben? Dann testet doch mal, mit welchem heimischen Waldtier ihr mithalten könnt. Es gibt da nämlich so einige, die ganz schön große Sprünge machen können. Besonders viel Spaß macht es, dieses Wettspringen auf weichem Waldboden zu veranstalten. Am besten nehmt ihr Freunde oder Familie mit, denn zusammen macht Spielen natürlich am meisten Spaß.
Ihr braucht nur ein Maßband und ein paar Fichtenzapfen. Legt das Maßband auf den Boden und platziert jeweils im Abstand von 50 Zentimetern einen Fichtenzapfen als Markierung. Nun springt ein Kind nach dem anderen so weit es kann. Jetzt könnt ihr vergleichen:
- Eine Waldmaus springt etwa 80 Zentimeter weit.
- Ein Eichhörnchen schafft 90 Zentimeter.
- Ein Baummarder springt 1,5 Meter weit.
- Ein Feldhase kann 3 Meter weit springen.
- Der Rekordhalter ist das Reh: Es schafft Sprünge von 6 Metern!
Übrigens: Habt ihr gewusst, dass Eichhörnchen die einzigen Säugetiere sind, die einen Baumstamm hinauf und kopfüber wieder hinunter klettern können? Eichhörnchen könnt ihr nicht nur im Wald beobachten, sondern auch im Stadtpark oder an hohen Bäumen am Straßenrand. Sie sind unglaublich flink. Es gibt auch Vögel, die Baumstämme kopfüber hinab laufen können: Der Kleiber beherrscht dieses Kunststück ebenfalls.
Absolviert den Superhelden-Parcours
Schleichen wie eine Katze, schlängeln wie eine Schlange oder schnell sein wie eine Maus: Testet mal, ob ihr genauso flink und geschickt seid, wie die tierischen Superhelden. Baut einen Parcours mit 4 Stationen auf.
Ihr braucht:
- Wollknäuel
- Stühle
- Stoppuhr
- Esslöffel
- Wasser
- Korb
- Naturmaterialien (Fichtenzapfen, Steine, Federn, Eicheln, Bucheckern, Blüten, Grashalme, Blätter, ein Tütchen mit Sand, ein leeres Schneckenhaus oder ähnliche Dinge)
- Tücher
Station 1
Spannt die Wolle wie ein Netz zwischen den Beinen von Gartentischen und -stühlen oder Bäumen. Ihr könnt die Wolle in unterschiedlichen Höhen festbinden. Versucht nun, unter den Fäden hindurch zu robben, ohne dass ihr sie berührt. Wenn ihr die Wollfäden höher angebracht habt, versucht mal, darüber zu springen. Wer schafft es am schnellsten durch das Wollgeflecht, ohne hängen zu bleiben?
Station 2
Stellt fünf bis acht Stühle im Abstand von etwa einem Meter auf. Nun lauft im Slalom so rasch wie möglich bis zum Ende der Stuhlreihe und wieder zurück. Wer schafft es am schnellsten?
Dann nimmt jedes Kind, das an der Reihe ist, einen mit Wasser gefüllten Esslöffel in die Hand. Jetzt kommt es auf Geschicklichkeit an: Wer bringt am meisten Wasser zurück ins Ziel?
Station 3
Bittet eure Eltern, euch einen Korb mit Naturmaterialien (Fichtenzapfen, Steine, Federn, Eicheln, Bucheckern, Blüten, Grashalme, Blätter, ein Tütchen mit Sand, ein leeres Schneckenhaus oder ähnlichen Dingen) bereitzustellen. Der Korb sollte mit einem Tuch abgedeckt sein, damit ihr nicht sehen könnt, was sich darin verbirgt. Mit verbundenen Augen greift ihr nun nacheinander in den Korb und holt euch einen Gegenstand heraus. Könnt ihr ertasten, um was es sich handelt?
Station 4
Sucht euch einen Platz, an dem es etwas zum Hochklettern aber auch große freie Flächen gibt. Ein Spielplatz oder ein Hof eignen sich besonders gut. Wählt einen Spielleiter aus.
Nun laufen alle Kinder durcheinander. Wichtig: Ihr dürft nicht stehen bleiben, bis der Spielleiter laut „Feuer“, „Wasser“, „Eis“ oder „Sturm“ ruft.
- Bei „Feuer“ müsst ihr euch schnell auf den Boden legen.
- Bei „Wasser“ heißt es, den Boden nicht mehr zu berühren und sich schnellstmöglich auf eine Schaukel, ein Klettergerüst oder einen Stuhl zu retten.
- Bei „Eis“ gefriert ihr zur Salzsäule und bewegt euch kein Stück.
- Bei „Sturm“ müsst ihr euch etwas Stabiles suchen, an dem ihr euch festhalten könnt: einen Baumstamm, einen Zaun oder ein Geländer.
Wenn ihr das Spiel als Challenge spielen wollt, scheidet in jeder Runde das Kind aus, das am längsten gebraucht hat, um sich vor einer Gefahr in Sicherheit zu bringen.
Wettspiel: Tiere zählen
Wie wäre es mit einem kleinen Wettbewerb? Jedes Kind darf sich einen Ort überlegen, von dem es glaubt, dass dort die meisten unterschiedlichen Tiere zu beobachten sind.
Legt eine Route fest und startet eure Tour durch die Stadt oder das Dorf. Besucht die vorgeschlagenen Orte der Reihe nach. Bleibt überall zehn Minuten lang und zählt die Tiere, die ihr seht. Ob große oder kleine Tiere, Vierbeiner, Insekten oder Vögel – alles wird notiert. Wichtig ist, dass es unterschiedliche Tierarten sind. An welchem Ort habt ihr die meisten Tiere entdeckt und einen Zählrekord aufgestellt? Im Stadtpark? Am Dorfteich? In der alten Scheune, am Brunnen oder auf der Blumenwiese?
Viele weitere spannende Ideen, informative Beiträge, wertvolle Tipps, Gewinnspiele, Coupons per App, Geschenke für Kinder, Eltern und werdende Eltern gib es bei glückskind, dem kostenlosen Familienprogramm. Hier können Sie sich anmelden.


