Epilieren: Tipps für die perfekte Haarentfernung
dm-drogerie markt
Lesedauer 6 Min.
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25.2.2026
Viele Mythen ranken sich um das Thema Epilieren: Epilieren ist schmerzhaft, kann nur bei langen Härchen angewendet werden, verursacht eingewachsene Haare und vieles mehr. Im Folgenden wird mehr Licht ins Dunkle gebracht und die wichtigsten Fragen zum Thema Epilation beantwortet.
Was ist Epilieren?
Grundsätzlich geht es bei der Epilation um die Entfernung der Haare direkt an der Wurzel im Gegensatz zur Rasur, bei der man mit dem Rasierer über die Hautoberfläche gleitet und die Härchen kürzt.
Mit Hilfe eines speziellen Epiliergeräts werden die Härchen als Ganzes herausgezogen. Die meisten Epiliergeräte haben kleine Pinzetten, die an rotierenden Walzen befestigt sind. Dadurch werden die Härchen einzeln aus der Haut gezupft.
Vorteile von Epilieren
Ein großer Vorteil der Epilation ist die langanhaltend glatte Haut. Die Haare müssen zuerst neue Wurzeln bilden, bevor sie nachwachsen können. Während bei der Rasur bereits nach wenigen Tagen erste Stoppeln sichtbar sind, bleibt die Haut nach der Epilation bis zu vier Wochen glatt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Effektivität bei kurzen Haaren. Die optimale Haarlänge für die Epilation liegt zwischen zwei und fünf Millimetern. Epiliergeräte erfassen kurze Härchen besser als beispielsweise Haarwachs, da die klebrige Wachsmasse kleine Haare oft nicht gut greifen kann.
Obwohl viele das nicht erwarten, sind Epilierer auch für empfindliche Haut geeignet. Moderne Geräte wie der Braun Silk-épil 9 sind wasserfest und können problemlos unter der Dusche benutzt werden, was das Schmerzempfinden mindert. Zudem gibt es spezielle Epilierer für besonders sensible Körperbereiche. Ein spezieller Aufsatz beim Philips Satinelle erleichtert die Anwendung und macht den Umgang besonders für Einsteiger angenehmer.
Ein weiterer Vorteil ist die geringere Verletzungsgefahr: Schnittwunden sind mit dem Epiliergerät ausgeschlossen. Die SensoSmart™-Technologie im Braun Silk-épil 5 sorgt außerdem dafür, dass kein zu hoher Druck auf die Haut ausgeübt wird, was für eine sichere und gleichmäßige Anwendung sorgt.
Vorbereitung ist das A und O
Vor der Epilation gibt es einige hilfreiche Tipps, um den Vorgang möglichst sanft und angenehm zu gestalten. Besonders bei empfindlicher Haut können einfache Maßnahmen Hautirritationen effektiv vorbeugen. Entscheidend ist dabei das richtige Timing. Gib Deiner Haut genügend Zeit, sich optimal vorzubereiten.
Eine warme Dusche oder ein heißes Bad öffnet die Poren und macht die Haut geschmeidig. Anschließend empfiehlt sich ein sanftes Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und das Risiko eingewachsener Haare zu verringern. Regelmäßiges Peelen ist daher besonders wichtig.
Im Intimbereich gestaltet sich die Epilation oft schwieriger, da die Haare kräftiger sind und tiefer sitzen, was zu höherem Schmerzempfinden führen kann. Auch hier ist ein warmes Bad vor der Behandlung hilfreich, um die Haut gründlich zu reinigen und zu entfetten. Eine sanfte Massage der zu epilierenden Stellen fördert die Durchblutung, sorgt für Entspannung und erleichtert das Herausziehen der Haare, wodurch die Epilation weniger schmerzhaft wird.
Anwendungstipps beim Epilieren
Für eine möglichst schmerzfreie und effektive Anwendung gibt es folgende Tipps:
Schritt 1: Ruhe bewahren
Bleib gelassen und überstürze nichts – der Schmerz ist bei der ersten Epilation am größten. Danach gewöhnt sich die Haut und die Haare wachsen feiner nach.
Schritt 2: Haut straffen
Straffe Deine Haut mit der freien Hand, damit sich die Härchen gleichmäßig aufstellen und besser erfasst werden.
Schritt 3: Epilierer richtig halten
Halte den Epilierer ruhig im 90-Grad-Winkel zur Haut und drücke ihn nicht zu fest auf.
Schritt 4: Langsam und gründlich epilieren
Führe den Epilierer langsam und gegen die Haarwuchsrichtung. Nimm Dir pro Körperstelle mindestens 10 Sekunden Zeit, damit die Haare nicht abbrechen und später einwachsen.
Schritt 5: Haut richtig vorbereiten
- Bei Nass-Epilation: Haut vorher in der Dusche befeuchten.
- Bei Trockenepilation: Haut muss vollständig trocken und frei von Creme-Rückständen sein.
Schritt 6: Abends epilieren
Der beste Zeitpunkt ist abends, damit sich empfindliche Haut über Nacht beruhigen kann.
Tipp: Helle Hauttypen haben oft feine, blonde Härchen, die schwer zu erkennen sind. Ein Epilierer mit integriertem Licht hilft, wirklich alle Härchen zu erfassen. Halte Dir bei Bedarf einen Kühlbeutel bereit, um die Haut nach der Epilation zu beruhigen.
Die Pflege danach
Beim Epilieren werden viele kleine Härchen samt Wurzel herausgezupft, weshalb Hautirritationen wie Rötungen oder gereizte Haut ganz normal sind – besonders am Anfang, wenn man die Methode noch nicht gewohnt ist.
Um Pickel und Rötungen vorzubeugen, empfiehlt sich die Verwendung einer antibakteriellen After-Shave-Lotion. Diese hilft, Entzündungen zu verhindern und unterstützt die Haut bei der Regeneration nach der Haarentfernung.
Inhaltsstoffe wie Aloe Vera sind besonders sanft und pflegend. Sie wirken beruhigend auf die Haut und können vorbeugend gegen die sogenannte „Erdbeerhaut“ eingesetzt werden, die durch gereizte Haarfollikel entsteht.
Juckreiz nach dem Epilieren ist oft ein Zeichen von zu trockener Haut. Pflegende Produkte mit intensiver Feuchtigkeitszufuhr helfen, diesen unangenehmen Effekt zu vermeiden und die Haut geschmeidig zu halten.
Die Haut ist nach der Epilation gestresst und benötigt besonderen Schutz. Kühlbeutel oder Pflegeprodukte mit kühlenden Inhaltsstoffen sorgen für sofortige Linderung, reduzieren Rötungen und fördern die Entspannung der Haut.
Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, die Haut vor der Epilation gut vorzubereiten und anschließend mit der passenden Feuchtigkeitspflege zu verwöhnen. So wird die Haut seidig glatt und fühlt sich gepflegt und entspannt an.
FAQ
Ist es normal, dass die Haut nach der Epilation gereizt oder gerötet ist?
Ist es normal, dass die Haut nach der Epilation gereizt oder gerötet ist?
Ja, das ist ganz normal. Beim Epilieren werden viele kleine Härchen samt Wurzel entfernt, was zu Hautirritationen wie Rötungen oder gereizter Haut führen kann – insbesondere zu Beginn der Anwendung.
Wie kann ich Pickel und Rötungen nach der Epilation vermeiden?
Wie kann ich Pickel und Rötungen nach der Epilation vermeiden?
Eine antibakterielle After-Shave-Lotion kann helfen, Pickel und Rötungen vorzubeugen. Diese unterstützt die Haut dabei, sich schneller zu regenerieren und verhindert Entzündungen.
Welche Inhaltsstoffe sind besonders gut für die Hautpflege nach der Epilation?
Welche Inhaltsstoffe sind besonders gut für die Hautpflege nach der Epilation?
Sanfte und pflegende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera beruhigen die Haut und können vorbeugend gegen „Erdbeerhaut“ wirken.
Warum juckt die Haut nach der Epilation und was kann ich dagegen tun?
Warum juckt die Haut nach der Epilation und was kann ich dagegen tun?
Juckreiz entsteht meist durch zu trockene Haut. Um das zu vermeiden, solltest Du Deine Haut nach der Epilation regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen.
Wie kann ich meine gereizte Haut nach der Epilation beruhigen?
Wie kann ich meine gereizte Haut nach der Epilation beruhigen?
Kühlbeutel oder Pflegeprodukte mit kühlenden Inhaltsstoffen sorgen für angenehme Entspannung, reduzieren Rötungen und helfen, die Haut zu beruhigen.
Wie kann ich meine Haut optimal auf die Epilation vorbereiten?
Wie kann ich meine Haut optimal auf die Epilation vorbereiten?
Nimm Dir Zeit für eine gründliche Vorbereitung, indem Du die Haut reinigst und eventuell peelst. So wird die Haarentfernung gleichmäßiger und die Haut weniger gestresst.
Was sollte ich nach der Epilation beachten?
Was sollte ich nach der Epilation beachten?
Gönn Deiner Haut eine ausgiebige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Produkten. So bleibt sie seidig glatt und fühlt sich entspannt und gepflegt an.