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Rasierpickel vermeiden

dm-drogeriemarkt

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Lesedauer 4 Min.

5.1.2026

Eine Person rasiert ihr Bein mit einem grünen Rasierer, während sie am Rand einer Badewanne sitzt. Im Hintergrund steht eine grüne Pflanze.

Ob Mann oder Frau, rasieren kann mit Hürden verbunden sein. Wer empfindliche Haut hat oder generell zu Rötungen oder Rasierpickeln neigt, sucht stets nach einer Lösung, um diese zu vermeiden oder loszuwerden. Sag den Rasierpickeln ade, denn so kannst Du diese vermeiden.

Rasierpickel: lästig und unschön 

Rasierpickel entstehen immer dann, wenn Haare einwachsen, die sich durch das Abschneiden des Haarschafts in die Haut zurückziehen und dort unter der Hautoberfläche weiterwachsen. Aber auch anderweitige Hautverletzungen können den Weg für Bakterien in (und unter die) Haut freimachen und so zu Entzündungen führen. Es bilden sich dann meist rote oder hautfarbene, pickelartige Unebenheiten, teilweise mit eitrigen Köpfen – sogenannte Rasierpickel. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch jucken oder schmerzen.  

Hinweis: Rasierpickel sind vom gängigen Rasurbrand zu unterscheiden: Rasurbrand ist ein Hautausschlag oder eine Rötung, die durch die Reizung empfindlicher Haut verursacht wird, Rasierpickel hingegen werden, wie beschrieben, durch eingewachsene Haare oder Bakterien verursacht.  

Ursache von Rasierpickeln 

Das Auftreten von Rasierpickeln kann verschiedene Ursachen haben: 

Art des Rasierers

Neu, alt, mehrere Klingen oder nur eine, Einwegrasierer oder Mehrwegrasierer, Rasierholm oder Trockenrasierer etc. – jeder Rasierer rasiert auf seine Art und oft muss man Verschiedenes ausprobieren, um herauszufinden, was zu einem passt.

Rasiertechnik

Diese unterscheidet sich von Rasierer zu Rasierer. So muss ein Rasierholm z. B. anders verwendet werden als ein gewöhnlicher Einwegrasierer. 

Nass- oder Trockenrasur

Wer nass rasiert, sollte immer Rasierschaum, -seife oder -gel verwenden, um die Haut schonend zu rasieren und Rasierpickeln vorzubeugen.  

Rasierklinge

Vermeide stumpfe Rasierklingen, um Hautreizungen und -verletzungen gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Haarlänge

Zu lange Haare z. B. im Intimbereich sollten vorweg mit der Schere gekürzt werden, um ein Verfangen im Rasierer und damit ein Herausreißen des Haares zu vermeiden. 

Grundsätzlich werden Rasierpickel durch Bakterien verursacht, die Entzündungen in der Haut auslösen. Diese können sich bereits infolge kleinster Hautverletzungen bilden. Eingewachsene Haare verursachen unter Umständen sogar eitrige Entzündungen. Auch die Verwendung von Deodorants oder die Produktion von Schweiß können direkt nach der Rasur zu Rasierpickeln führen.  

Fünf Tipps, um Rasierpickeln vorzubeugen  

Zum Glück gibt es einiges, was Du tun kannst, um Deine Haut zu schonen und Rasierpickeln vorzubeugen: 

  1. Verwende scharfe Klingen, denn stumpfe Klingen begünstigen Hautverletzungen und diese wiederum Rasierpickel.  

  2. Kein Sport unmittelbar nach der Rasur! Sport führt zur Schweißbildung und die kann zu Entzündungen in verletzten Hautpartien führen. Auch Sonne oder ein Bad im Pool oder dem Meer sollten vermieden werden.  

  3. Nassrasur stets mit Rasierschaum o. Ä., um die Haut zu pflegen und feucht zu halten, denn trockene Haut ist anfälliger für Verletzungen.  

  4. Vermeide alkoholhaltige Pre- und After-Shave-Produkte, denn diese können die Haut austrocknen. Lieber zum Pre- oder After-Shave-Balsam oder zu einem After-Shave Pflegegel greifen. 

  5. Achte auf Deine Rasiertechnik: schonend, nicht zu hektisch und ggf. erst rasieren, nachdem die Haut etwas eingeweicht ist – dusche zunächst fünf Minuten, bevor Du mit dem Rasieren beginnst.  

Rasierpickel können an allen Körperstellen entstehen, sind jedoch häufiger im Intimbereich, im Gesicht und unter den Achseln zu finden. Gerade die empfindlichen Körperstellen sollten besonders sanft rasiert werden. Eine entsprechende Hautpflege als Vor- und Nachbereitung einer jeden Rasur wirkt Wunder.  

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Rasierpickel loswerden

Sind Rasierpickel erst entstanden, solltest Du die betroffenen Körperstellen zunächst kühlen. Nimm hierfür entweder Wasser oder Eiswürfel her – dies stoppt Blutungen und reduziert Schwellungen. Im Anschluss sollte die Haut gut gepflegt werden. Am besten eignet sich hierfür eine feuchtigkeitsspendende, hautberuhigende Creme oder Lotion. Auch Kokos- oder Babyöl kann die Haut kühlen, beruhigen – es zieht schnell ein und macht die Haut zart und geschmeidig. Wer starke Entzündungen hat, kann ggf. zu einer Zinksalbe greifen, denn die wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.  

Tipp: Vermeide das Ausdrücken der Rasierpickel, da dies die Reizung und Entzündung verschlimmern kann. Wer unsicher ist oder ständig unter Rasurpickeln leidet, sollte ggf. einen Hautarzt konsultieren.   

FAQ

Was hilft am besten gegen Rasierpickel?

Kühlen, um Schwellungen oder Blutungen zu reduzieren. Anschließend sollte eine milde, feuchtigkeitsspendende Lotion aufgetragen werden, um die Haut bei der Regeneration zu unterstützen. In extremen Fällen kann auch eine Wundheilsalbe wie z. B. eine Zinksalbe helfen. Wichtig ist, die Rasierpickel nicht auszudrücken und die Haut vor weiterem Austrocknen zu schützen.  

Wie kriegt man die Pickel nach dem Rasieren weg?

Hautpflege ist das A und O, wenn sich Pickel gebildet haben. Vermeide zudem weitere Reizungen durch Sonne, Schweiß, Pool- oder Meerwasser. Nutze milde Pflegeprodukte und lege mit dem Rasieren eine Pause ein, bis die Rasierpickel abgeklungen sind, um weitere Entzündungen oder Hautverletzungen zu vermeiden.  

Warum bekomme ich immer Rasierpickel?

Wer trockene und empfindliche Haut hat, neigt eher zu Hautverletzungen und demnach zu Rasurpickeln oder -brand. Ursache für Rasierpickel sind oft eine unzureichende Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden Cremes, stumpfe Rasierklingen, eine falsche Rasiertechnik oder das Rasieren ohne Rasierschaum. All das kann schnell zu Hautverletzungen führen. Abgerissene Haare können unter die Haut einwachsen und Bakterien können durch eine verletzte Hautbarriere eindringen, was unter Umständen zu Entzündungen führt und Pickel verursacht. Wer trotz aller Vorsicht zu Rasierpickeln neigt, sollte ggf. einen Facharzt konsultieren.  

Was tun bei Rasierpickeln im Intimbereich?

Als Klassiker wird oft Babypuder hergenommen: Verwende am besten Babypuder mit Zinkoxid, welches eine entzündungshemmende Wirkung hat. Da Babypuder die Haut austrocknet, ist im Anschluss eine Wund- und Heil- bzw. Zinksalbe zu empfehlen. Diese auf betroffene Stellen mit einem Wattestäbchen auftupfen – bitte nicht mit dem Finger. Creme gut einziehen lassen, bevor Du Dich anziehst. Wiederhole diesen Vorgang zwei- bis dreimal täglich. Sind die Pickel nicht entzündet, kann auch Kokosöl oder eine milde Pflegelotion Abhilfe schaffen.