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Mit Essen was fürs Klima tun

glückskind

Lesedauer 5 Min.

10.4.2026

Mhm wie toll die Tomaten duften. Da bekommt man direkt Hunger. © adobe/MNStudio

Was wir essen und wie wir mit unseren Lebensmitteln umgehen, wirkt sich auf den Klimawandel und auf unsere Umwelt aus. Wollt ihr mehr erfahren?

Unser Essen kommt ganz schön rum

Achtet bei eurem nächsten Besuch im Supermarkt mal darauf, woher die Lebensmittel kommen: Die Weintrauben aus Südafrika, die Orangen aus Israel und die Avocados aus Peru haben alle eine ganz schön lange Reise hinter sich, bis sie in unseren Regalen landen. Sie sind auf Schiffen über den Ozean geschippert oder kamen per Flugzeug angeflogen. Dann ging es mit dem LKW zum Supermarkt. Durch den Transport über so weite Strecken entsteht sehr viel CO₂. Und das beschleunigt den Klimawandel.

Saisonales und regionales Essen ist ein Klima-Hit

Früher war alles besser, besagt eine Redensart. Das stimmt natürlich nicht in allen Bereichen. Bei manchen Dingen aber schon: Früher waren es die Menschen gewohnt, das Obst und Gemüse zu essen, das gerade auf den Bäumen, auf dem Feld oder im Garten wuchs. Viele Früchte weckte man für den Winter ein oder lagerte sie im kühlen Keller. Auf die Idee, Erdbeeren im Winter zu essen, kamen wohl die wenigsten Leute. Und diese saisonale und regionale Ernährungsweise ist tatsächlich eine gute Idee: Äpfel, Birnen, Kirschen, Kohlrabi, Kürbisse, Karotten, Tomaten und Co. sollten wir am besten dann essen, wenn sie in unserer Region Erntezeit haben. Ist euch schon aufgefallen, dass Obst und Gemüse dann auch am allerbesten schmecken? Sommerreife Tomaten vom eigenen Balkon sind fruchtiger und saftiger als die Exemplare, die im Winter in den Treibhäusern Südeuropas hochgezogen werden.

Hauptsache, gut gelagert

Wusstet ihr, dass nicht jede Obst- und Gemüsesorte für eine Lagerung im Kühlschrank geeignet ist? Kartoffeln und Äpfel sind im Keller am besten aufgehoben, weil es dort dunkel und kühl, aber eben nicht zu kalt ist. Auch Auberginen, Avocados, Bananen, Gurken, Melonen, Paprika, Tomaten, Zitrusfrüchte und Zucchini halten länger, wenn ihr sie nicht im Kühlschrank aufbewahrt. 

Tipp: Wenn ihr ein Bund frische Kräuter gekauft habt, bleiben diese länger frisch, wenn ihr sie in einer Plastikbox in den Kühlschrank legt, statt sie wie Blumen ins Wasser zu stellen.

Gedächtnisstütze Kühlschrankschätze

Oh warte, wir brauchen noch Salat. Schnell aufschreiben. © iStock/asbe

Man kann schon einmal den Überblick verlieren, was in den Tiefen des Kühlschranks alles so eingelagert ist. Damit ihr nichts vergesst, könnt ihr in eurer Küche eine Kreidetafel aufhängen. Man kann sie fertig kaufen oder selbst basteln. Schreibt einfach mit Kreidestift drauf, was dringend verzehrt werden muss - und was ihr für ein bestimmtes Gericht noch einkaufen müsst. Ihr könnt auch euren wöchentlichen Familien-Speiseplan auf die Tafel schreiben. Denn: Wer besser plant, muss später weniger wegwerfen.

Tipp: Falls ihr die Tafel selbst basteln wollt, müsst ihr im Baumarkt nur einen Bilderrahmen besorgen und euch eine dünne MDF-Platte (ca. 3 bis 5 Millimeter dick) in der entsprechenden Größe zurecht sägen lassen. Die Platte einfach mit Tafelfarbe streichen oder mit Tafelfolie bekleben. Fertig!

Obst und Gemüse in Hülle und Fülle

Wenn ihr doch einmal zu viel eingekauft oder mehr selbst angebaute Früchte und Gemüse im Garten habt, als ihr essen könnt, haben wir drei Rezepte für euch:

  1. Ketchup aus eigenen Tomaten

  2. Roter Beeren-Milchshake

  3. Leckere Heidelbeer-Marmelade

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Rezepte

  1. Marke: dmBio; Produktname: Tomaten fein passiert, Passata, 690 g; Preis: 1,05 €; Grundpreis: 0,69 kg (1,52 € je 1 kg); Marke von dm Grafik; 4,475 von 5 Sternen bei 297 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenTomaten fein passiert, Passata dmBio
    Marke von dm Grafik
    1,05 €
    0,69 kg (1,52 € je 1 kg)
    Lieferbar
  2. Marke: dmBio; Produktname: Rohrohrzucker, 1 kg; Preis: 1,95 €; Grundpreis: 1 kg (1,95 € je 1 kg); Marke von dm Grafik; 4,885 von 5 Sternen bei 148 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenRohrohrzucker dmBio
    Marke von dm Grafik
    1,95 €
    1 kg (1,95 € je 1 kg)
    Lieferbar
  3. Marke: dmBio; Produktname: Apfelessig, 750 ml; Preis: 1,55 €; Grundpreis: 0,75 l (2,07 € je 1 l); Marke von dm Grafik; 4,599 von 5 Sternen bei 157 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenApfelessig dmBio
    Marke von dm Grafik
    1,55 €
    0,75 l (2,07 € je 1 l)
    Lieferbar
  4. Marke: Saphir; Produktname: Meersalz, 500 g; Preis: 0,75 €; Grundpreis: 0,5 kg (1,50 € je 1 kg); 4,652 von 5 Sternen bei 92 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenMeersalz Saphir
    0,75 €
    0,5 kg (1,50 € je 1 kg)
    SaphirMeersalz, 500 g
    (92)
    Lieferbar
  5. Marke: dmBio; Produktname: Paprika, edelsüß, 70 g; Preis: 1,75 €; Grundpreis: 0,07 kg (25,00 € je 1 kg); Marke von dm Grafik; 4,916 von 5 Sternen bei 83 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenPaprika, edelsüß dmBio
    Marke von dm Grafik
    1,75 €
    0,07 kg (25,00 € je 1 kg)
    Lieferbar
  6. Marke: Profissimo; Produktname: Einmachgläser 230ml, 3 St; Preis: 2,95 €; Grundpreis: 3 St (0,98 € je 1 St); Marke von dm Grafik; 4,692 von 5 Sternen bei 94 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status rot Nicht lieferbar, Status grau dm-Markt wählenEinmachgläser 230ml Profissimo
    Marke von dm Grafik
    2,95 €
    3 St (0,98 € je 1 St)
    Nicht lieferbar
  7. Marke: dmBio; Produktname: Vanillezucker mit Bourbon-Vanille (4x8g), 32 g; Preis: 1,85 €; Grundpreis: 0,032 kg (57,81 € je 1 kg); Marke von dm Grafik; 4,792 von 5 Sternen bei 130 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenVanillezucker mit Bourbon-Vanille (4x8g) dmBio
    Marke von dm Grafik
    1,85 €
    0,032 kg (57,81 € je 1 kg)
    Lieferbar
  8. Marke: dmBio; Produktname: Gelierzucker, 2:1 für 1 kg Früchte, 500 g; Preis: 2,45 €; Grundpreis: 0,5 kg (4,90 € je 1 kg); Marke von dm Grafik; 4,41 von 5 Sternen bei 95 Bewertungen; Verfügbarkeit: Status grün Lieferbar, Status grau dm-Markt wählenGelierzucker, 2:1 für 1 kg Früchte dmBio
    Marke von dm Grafik
    2,45 €
    0,5 kg (4,90 € je 1 kg)
    Lieferbar

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Warum rülpsende Kühe schlecht fürs Klima sind

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen, dass es besser für unser Klima wäre, wenn wir weniger Fleisch und Milchprodukte essen und dafür mehr Obst, Gemüse, Getreide, Nüsse und Hülsenfrüchte. Diese Nahrungsmittel lassen sich klimaschonender anbauen. 

Warum das so ist? Weltweit halten wir Menschen rund 990 Millionen Rinder. Die Tiere stehen in Ställen und auf Weiden. Manchmal liegen sie auch einfach nur herum. Dabei verdauen sie das, was sie zuvor gefressen haben. Rinder haben vier Mägen und sind Wiederkäuer. Das heißt, sie würgen das Futter zurück ins Maul und kauen alles noch einmal gründlich durch.

In einem der vier Mägen, dem Pansen, entsteht beim Verdauen das Gas Methan. Das muss raus, denn sonst bekommen die Rinder Bauchschmerzen. Das Rind rülpst und pupst also. Und genau das ist schädlich fürs Klima: Denn Methan ist ein Treibhausgas und trägt stark zum Klimawandel bei. Ein Rind rülpst täglich mehr als 300 Liter Methan. Wenn wir also weniger Fleisch, Wurst und weniger Milchprodukte essen, helfen wir tatsächlich dem Klima.

Übrigens: Die Wirkung von Methan aufs Klima ist 20-mal stärker als die Wirkung von Kohlendioxid, also CO₂. Darum ist es so wichtig, dass weniger Methan in die Luft gelangt.

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