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Pickel am Haaransatz: Ursachen, Pflege & effektive Lösungen

dm-drogeriemarkt

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Lesedauer 5 Min.

8.1.2026

Junge Frau mit braunen Haaren und grünnen Augen zeigt mit Finger auf Pickel am Haaransatz

Was sind die Ursachen für Pickel am Haaransatz?

Pickel entlang des Haaransatzes entstehen meist durch verstopfte Poren. Diese kleinen Unreinheiten werden häufig durch einen Überschuss an Talg, abgestorbene Hautzellen oder Rückstände von Pflegeprodukten verursacht. Besonders empfindlich sind die Stellen an Stirn, Schläfen und im Nacken, wo sich Schweiß und Haarprodukte sammeln können.

Weitere häufige Ursachen:

  • Falsche Pflegeprodukte: Shampoos oder Conditioner mit Silikonen oder reizenden Inhaltsstoffen können Poren verstopfen und Entzündungen begünstigen.
  • Stress: Chronischer Stress kann hormonelle Schwankungen auslösen und die Talgproduktion erhöhen – ein perfekter Nährboden für Pickel.
  • Hormonelle Umstellungen: Besonders während der Periode oder in stressigen Phasen reagiert die Haut empfindlicher.
  • Ernährung: Ein Übermaß an Zucker, Milchprodukten oder stark verarbeiteten Lebensmitteln kann die Haut aus dem Gleichgewicht bringen.
  • Mangelhafte Reinigung: Wer Stirn und Haaransatz beim Gesichtsreinigen vergisst, riskiert Produktablagerungen und damit Porenverstopfungen.

Wie kann man den lästigen Pickeln am Haaransatz vorbeugen?

Pickel am Haaransatz lassen sich mit gezielter Pflege oft vermeiden:

  • Milde Reinigungsprodukte verwenden: Ein pH-neutraler Gesichtsreiniger entfernt Talgüberschuss und Rückstände sanft.
  • Pflegeprodukte sorgfältig wählen: Auf silikonfreie Shampoos, leichte Conditioner und nicht-komedogene Inhaltsstoffe achten.
  • Haarpflege aus dem Gesicht halten: Stylingprodukte sollten nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen – vor allem an Stirn und Schläfen.
  • Haar regelmäßig waschen: Besonders nach dem Sport sollte der Schweiß aus den Haaren gespült werden, um Bakterien und Talgablagerungen zu vermeiden.
  • Frische Handtücher und Kissenbezüge: Regelmäßig Bettwäsche & Co. zu wechseln, hilft, Bakterien zu reduzieren.

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Behandlungsmöglichkeiten gegen Haaransatz-Pickel

Sind die Pickel einmal da, helfen diese sanften Methoden: 

  • Teebaumöl: Wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Sparsam mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle tupfen.
  • Sanfte Fruchtsäuren: Peelings und Reinigungsprodukte mit AHA oder BHA können abgestorbene Hautzellen lösen und die Poren klären.
  • Spezielles Shampoo für unreine Kopfhaut: Produkte mit Zink oder Salicylsäure reinigen gründlich, ohne zu reizen.
  • Feuchtigkeit statt Fett: Eine leichte, nicht fettende Creme oder ein beruhigendes Serum hilft der Haut zu heilen.

Was tun bei Pickeln am Haaransatz im Nacken?

Gerade im Nacken – also am unteren Haaransatz – treten Pickel häufig auf, werden aber oft übersehen. Dabei ist diese Stelle besonders anfällig für Unreinheiten, weil:

  • Schweiß und Haarprodukte dort leicht zurückbleiben, vor allem bei längeren Haaren oder nach dem Sport.
  • Kragen von Kleidung oder Schals Reibung erzeugen, was zu kleinen Hautirritationen führen kann.
  • Nicht gründlich ausgespülte Pflegeprodukte wie Shampoo oder Conditioner sich dort natürlich auch ablagern können.

Tipp: Wasche Dir den Nackenbereich beim Duschen bewusst mit und achte darauf, dass keine Produktreste zurückbleiben. Ein hautfreundliches Shampoo ohne Silikone sowie ein klärendes Gesichtswasser oder Mizellenwasser nach dem Duschen können helfen, die Stelle porentief zu reinigen.

Welche Rolle spielen Ernährung und Lifestyle?

Was Du isst und wie Du lebst, sieht man der Haut oft an. Eine unausgewogene Ernährung oder ein stark belasteter Körper (z. B. durch Alkohol oder schlechte Leberwerte) können Pickel leider zusätzlich begünstigen.

Das hilft:

  • Ausreichend Wasser trinken zur Unterstützung der Hautfunktion.
  • Obst, Gemüse & Ballaststoffe liefern wertvolle Nährstoffe.
  • Stress abbauen durch Bewegung, Yoga oder bewusste Auszeiten.

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So vermeidest Du Pflegefehler damit Pickel am Haaransatz gar nicht erst entstehen

Manchmal meint man es gut – und verschlimmert dadurch die Situation. Bitte achte in Deiner Pflegeroutine auf Folgendes:

  • Conditioner nicht richtig ausspülen: Reste können auf Stirn und Haaransatz zurückbleiben.
  • Zu aggressive Produkte: Peelings oder Shampoos mit Sulfaten reizen die Haut zusätzlich.
  • Falsche Anwendung: Produkte für das Gesicht gehören nicht in den Haaransatz – und umgekehrt.

Tipp: Achte auf klare Produktangaben wie „nicht komedogen“ oder „für unreine Haut geeignet“.

Gibt es Hausmittel gegen Pickel am Haaransatz?

Ja, es gibt einige bewährte Hausmittel, die bei Pickeln am Haaransatz helfen können. Wichtig ist, dass sie sanft zur Haut sind und antibakteriell wirken. Zu den bekanntesten Hausmitteln zählen:

  • Teebaumöl: Wirkt entzündungshemmend und kann punktuell mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle aufgetragen werden.
  • Aloe Vera Gel: Beruhigt gereizte Haut und unterstützt die Heilung. Am besten reines, naturbelassenes Gel verwenden.
  • Apfelessig (verdünnt): Kann als Toner verwendet werden, um die Haut leicht zu desinfizieren und das Gleichgewicht des pH-Werts zu fördern.
  • Kamillentee-Kompressen: Lindern Entzündungen und Rötungen auf natürliche Weise.

Tipp: Achte darauf, Hausmittel zunächst an einer kleinen Hautstelle zu testen, um Reizungen auszuschließen – besonders im empfindlichen Haaransatzbereich.

Häufige Fragen rund um das Thema Pickel am Haaransatz

Wie lange dauert es, bis Pickel am Haaransatz abheilen?

In der Regel verschwinden Pickel am Haaransatz innerhalb von drei bis sieben Tagen – vorausgesetzt, sie werden nicht ausgedrückt und mit milden Produkten behandelt. 

Bei tiefer liegenden Entzündungen oder ständiger Reibung (z. B. durch Helme, Schals) kann die Heilung länger dauern. Unterstützen lässt sich der Prozess durch antibakterielle Wirkstoffe wie Teebaumöl, Zink oder Salicylsäure.

Was ist der Unterschied zwischen Pickel und Follikulitis?

Ein klassischer Pickel entsteht meist durch verstopfte Poren und überschüssigen Talg. Eine Follikulitis hingegen ist eine Entzündung des Haarfollikels, oft ausgelöst durch Bakterien oder Reibung (z. B. durch enge Kleidung oder Rasur). Während Pickel eher oberflächlich sind, kann eine Follikulitis tiefer sitzen, schmerzhaft sein und wiederkehren. Bei Unsicherheit oder stark entzündeten Stellen empfiehlt sich ein Hautarztbesuch.

Kann man Kopfhaut-Pickel auch mit Gesichtspflege behandeln?

Teilweise ja – vorausgesetzt, die Produkte sind mild, nicht komedogen und speziell für unreine Haut geeignet. Reinigungsgele mit Salicylsäure oder antibakterielle Toner lassen sich punktuell auch am Haaransatz anwenden. 

Achtung: Nicht alle Gesichtspflegeprodukte sind für die Kopfhaut geeignet – auf Alkohol, Duftstoffe und austrocknende Wirkstoffe sollte verzichtet werden.

Was hilft schnell gegen Pickel am Haaransatz?

Ein antibakterielles Teebaumöl oder ein Reinigungsgel mit Salicylsäure kann schnelle Linderung bringen.

Sind Pickel am Haaransatz ein Zeichen für schlechte Hygiene?

Nein, oft spielen hormonelle oder produktspezifische Faktoren eine Rolle – Hygiene ist nur ein Teilaspekt.

Welche Shampoos sind bei Pickeln am Haaransatz empfehlenswert?

Am besten sind Shampoos ohne Silikone und Duftstoffe. Produkte mit Zink, Teebaumöl oder Salicylsäure sind ideal.

Kann Stress Pickel im Haarbereich auslösen?

Ja, denn Stress beeinflusst den Hormonhaushalt und kann die Talgproduktion steigern.

Sollte man Pickel am Haaransatz ausdrücken?

Besser nicht! Das kann Entzündungen verschlimmern und Bakterien verteilen. Pickel am Haaransatz sollten lieber gezielt behandelt werden.