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dm unterstützt Hebammen

Sie sind als Hebamme auf der Suche nach einem dm-Markt für eine lokale Kooperation? Eine Liste deutschlandweiter dm-Märkte zeigt Ihnen, welcher Markt auf der Suche nach einer Hebamme ist.

Beim Hebammenkongress waren am dm-Stand auch Ansprechpartner vom Deutschen Hebammenverband vor Ort. © Timo Lutz Werbefotografie

Uns bei dm-drogerie markt ist es wichtig, dass Schwangere, Wöchnerinnen und deren Familien auch in Zukunft die beste Betreuung erhalten. Aus diesem Grund setzen wir uns seit 2014 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hebammen­verband e. V. (DHV) für die Stärkung des Hebammen­berufs ein, um gemeinsam auf die Bedeutung der Hebammen­arbeit aufmerksam zu machen.

Mit seinen 16 Hebammen­landes­verbänden ist der DHV der größte Berufsverband für Hebammen in Deutschland, der die Interessen von mehr als 21.000 Hebammen vertritt. Er fördert die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen von Hebammen, sowie deren Fort- und Weiter­bildungen auf Landes- und Bundesebene. Dabei vertritt er die Interessen der Hebammen gegenüber der Politik, Wirtschaft, Krankenkassen und weiteren Organisationen. Zudem wirkt er bei manchen Gesetzes­änderungen mit und berät und unterstützt die Hebammen in allen Bereichen ihrer Arbeit.

"Gemeinsame Sache" - Eine Initiative für starke Partnerschaften auf lokaler Ebene

Die Initiative "Gemeinsame Sache" von dm-drogerie markt und dem Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV) fördert und würdigt das lokale Engagement von dm-Märkten im Bereich der Hebammenarbeit. dm unterstützt aktiv Hebammen und lädt sie ein, ihre Projekte oder Kooperationsbereitschaft direkt bei ihren lokalen dm-Märkten oder über hebammen@dm.de zu melden. Die dm-Beraterinnen und -Berater für Lokale Kommunikation (BLK) nehmen dann Kontakt auf, um mögliche Kooperationen zwischen dm-Märkten und Hebammen zu initiieren.

Diese wertvollen lokalen Engagements finden ihren Weg in die Landesverbandsnachrichten des Fachmagazins Hebammenforum. Als Deutschlands führendes Medium für fachliche und berufspolitische Themen im Hebammenwesen erreicht das Hebammenforum monatlich über 23.000 Fachkräfte. Seit einem Vierteljahrhundert berichtet das vom Deutschen Hebammenverband e.V. herausgegebene Magazin umfassend über alle relevanten Themen der Berufsgruppe und bietet so eine ideale Plattform, um die Früchte dieser Zusammenarbeit sichtbar zu machen.

Diese dm-Märkte möchten eine lokale Kooperation in Form einer Hebammen-Infoveranstaltung vereinbaren.

Eine Hebammen-Infoveranstaltung bietet Hebammen in den dm-Märkten die Möglichkeit, Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit direkt vor Ort zu beantworten. Dabei ist individuell auszumachen, ob bestimmte Vorträge zu unterschiedlichen Themen gehalten werden (z.B. Beikoststart), oder auf die individuellen Fragen von Kundinnen und Kunden eingegangen werden soll. 

Sie sind Hebamme und haben Interesse an solchen Veranstaltungen in dm-Märkten? Melden Sie Sich in folgenden Märkten in Ihrer Nähe. Diese haben vor allem Interesse, Hebammen-Infoveranstaltungen im kommenden Februar 2026 durchzuführen. Als Aufwandsentschädigung für die Infoveranstaltungen erhalten Sie 70 EUR/ Stunde.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Diese dm-Märkte verfügen über freie Räumlichkeiten zur Durchführung von Hebammen-Kursen.

Einige dm-Märkte verfügen über freie Räumlichkeiten, die wir Hebamme gerne für die Durchführung von Kursangeboten (z.B. Rückbildung,- Geburtsvorbereitungskurse,...) anbieten möchten. Die Organisation und Durchführung liegt dabei bei der Hebamme selbst. Der Markt bietet Ihnen lediglich freie Räumlichkeiten.

Melden Sie Sich bei folgenden Märkten, falls Sie als Hebamme Interesse zur Durchführung von Kursangeboten in freien Räumlichkeiten haben:

Hessen

Niedersachsen

Sachsen

Was gute Geburtshilfe bedeutet

Um Frauen optimal betreuen zu können, fordert der DHV eine Eins-zu-eins-Betreuung während der Geburt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es dadurch zu weniger Eingriffen in den natürlichen Geburtsverlauf kommt.

Die Eins-zu-Eins-Betreuung ist Bestandteil der sogenannten S3-Leitlinie. In dieser Handlungsempfehlung geht es darum, die Rechte von Frauen rund um die Geburt zu stärken und ihre geburtshilfliche Versorgung zu verbessern, ihnen verständliche Informationen rund um medizinische Eingriffe zu geben und sie dabei unterstützen, eine selbstbestimmte Geburt erleben zu können. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jeder Frau die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen“, so Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands.

Auch Hebamme und glückskind Expertin Bettina Breunig begrüßt diese Entwicklung: „Es ist positiv, dass es eine S3-Leitlinie für die natürliche Geburt gibt. Das macht Hoffnung auf eine positive Weiterentwicklung der Geburtshilfe, zumal hier auch ganz klar festgelegt ist, dass es in der Klinik eine Eins-zu-eins-Betreuung braucht. Langfristig könnte das einen besseren Stellenschlüssel für uns Hebammen in den Kliniken bedeuten. Aktuell bringt es den Schwangeren allerdings noch nicht wirklich viel. Dennoch ist zunehmend der Tenor, dass es eine bessere Betreuung in den Kliniken braucht.“

Die S3-Leitlinie

Hebammenmangel in Deutschland

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zählen zu den intensivsten Erlebnissen von Frauen. In dieser wichtigen und oft herausfordernden Lebensphase stehen ihnen und ihren Familien erfahrene Hebammen zur Seite und leisten eine umfassende medizinische und psychische Betreuung.

Alle Frauen in Deutschland haben während der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme. Aber vielerorts ist es schwierig eine Hebamme zu finden. Einige Frauen suchen häufig wochenlang nach einer Hebamme, die sie betreut. Immer mehr Hebammen ziehen sich aus ihrem Beruf zurück, zugleich kommen zu wenige junge Kolleginnen nach, denn der Berufsstand steht vor großen Herausforderungen. Die Gründe dafür sind vielfältig:  Die Arbeitsbedingungen in Kliniken sind oft schwer. Annähernd die Hälfte der in Kreißsälen tätigen Hebammen betreut häufig drei Frauen zur gleichen Zeit. Viele Kliniken schließen ihre Geburtsabteilungen ganz, weil sie nicht mehr rentabel sind. Unregelmäßige Arbeitszeiten, sind schwer mit dem Privatleben vereinbar.

Hebammen­aus­bildung als Studium

Als letztes europäisches Land hat Deutschland 2020 den Hebammen­beruf akademisiert. Ein wichtiger Schritt, um den Berufsstand zu stärken. „Die Attraktivität des Hebammen­berufes hat zugenommen, die Zahlen der Bewerberinnen und Bewerber sind gestiegen, und Deutsch­land hält Schritt mit der EU“, so die positive Bilanz der DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer. Während einer Übergangszeit bis 2027 bilden parallel auch noch Fachschulen Hebammen aus. In diesem Zusammenhang fordert der DHV, dass es zu keiner Benach­teiligung der nicht studierten Hebammen kommen dürfe.

Warum dm Hebammen am Herzen liegen

dm liegt es am Herzen, dass Familien die beste Betreuung erhalten. Denn jede Schwangere verdient die respektvolle und professionelle Betreuung, die nur eine Hebamme leisten kann. Das künftige Wohlergehen von Mutter und Kind wird durch ihre Arbeit und ihr Wissen maßgeblich beeinflusst. 
Durch die Kooperation mit dem DHV unterstützt dm die Arbeit und das Engagement des Verbands. So begleitet das Unternehmen verschiedene Kampagnen des DHV, um auf die hohe gesellschaftliche Bedeutung von Hebammen aufmerksam zu machen. Die UNESCO-Initiative des Deutschen Hebammenverbands, des Bundes Freiberuflicher Hebammen Deutschlands und der Initiative Hebammen für Deutschland, die zum Ziel hat, die Eintragung des Hebammenwesens als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit zu bewirken, unterstützt dm ebenfalls.

Interessierte Hebammen haben die Möglichkeit in den dm-Märkten ihre Leistungen vorzustellen, mit Eltern und werdenden Eltern in den Austausch zu kommen und sie bei ihren Fragen bestmöglich zu unterstützen. Diese Veranstaltungen finden in ausgewählten dm-Märkten z.B. anlässlich des jährlichen Internationalen Hebammentags im Mai oder im Oktober im Rahmen der Weltstillwoche statt.

Verlässliche Informationen für Kundinnen und Kunden

Die gemeinsam von dm und dem DHV herausgegebene Broschüre „Gut betreut mit Deiner Hebamme“ informiert Eltern über das gesamte Spektrum der qualifizierten Hebammenbetreuung, das Schwangere und junge Familien in Anspruch nehmen dürfen. Die Broschüre ist kostenlos in allen dm-Märkten erhältlich und hier abrufbar.

Eindrücke aus den vergangenen Jahren

  1. dm und der DHV machen auf die Wichtigkeit von Hebammen aufmerksam

    Plakat-Aktion Geboren mit Hilfe meiner Hebamme

  2. dm bietet Hebammen die Möglichkeit, mit werdenden Eltern ins Gespräch zu kommen und über ihre Arbeit zu berichten.

    Hebammen-Info-Veranstaltungen in dm-Märkten

Ende der Auflistung

dm unterstützt das Stillen

Seit vielen Jahren engagiert sich dm für das Stillen. Gemeinsam mit dem DHV wurde das Stillregal entwickelt, welches es inzwischen in fast 1.500 dm-Märkten gibt. Das Stillregal beinhaltet rund 50 sorgfältig ausgewählte Produkte, die Mütter beim Stillen unterstützen. Zudem bietet inzwischen fast jeder dritte dm-Markt mit der Stillecke einen Rückzugsort, an dem Mütter ihre Kinder in einer ruhigen und geschützten Atmosphäre stillen können. 

„In der Gesellschaft wird das Stillen noch immer nicht ausreichend gewürdigt, obwohl es etwas ganz Natürliches ist. Mit unseren Stillecken in über 750 Filialen, dem besonders sichtbar angelegten Stillregal und dem erweiterten Sortiment möchten wir für das Stillen werben“, erklärt Sebastian Bayer, als dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort Marketing + Beschaffung.

„Der Deutsche Hebammenverband setzt sich dafür ein, dass Stillen überall möglich und akzeptiert ist. Wir freuen uns deshalb, dass dm-drogerie markt dem Thema Stillen mehr Aufmerksamkeit schenkt“, sagt Gerda Weiser, Hebamme und Mitglied des DHV.

Die richtige Hebamme finden: Unterstützung in einer wichtigen Zeit

Auch glückskind, das Eltern-Kind-Programm von dm, bietet Schwangeren und jungen Familien Informationen rund um das Thema „Hebamme“. So erklärt zum Beispiel Hebamme Verena in einem Video, welche Aufgaben sie als Hebamme hat und wie sie Frauen von der Schwangerschaftsvorbereitung bis hin zur Geburt ihres Kindes begleitet. Parallel bietet ammely eine Hebammen-Plattform, welche in Kooperation mit dem DHV entstanden ist, die Möglichkeit eine Hebamme in seiner Nähe zu finden oder eine Videoberatung zu vereinbaren.

Austausch fördern

Um mehr darüber zu erfahren, welche Unterstützung sich Hebammen von dm wünschen und um das Service- und Sortimentsangebot besser auf die Bedürfnisse von Hebammen und jungen Familien ausrichten zu können, hat dm 2019 den Hebammenbeirat ins Leben gerufen. Dieser trifft sich regelmäßig für den gemeinsamen Austausch und ermöglicht das Besprechen einzelner Themen.