Gelenkschmerzen
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25.2.2026
Laufen, Hüpfen, Greifen, Drehen – unsere Gelenke machen all das möglich. Etwa 360 dieser kleinen Verbindungsstellen halten uns Tag für Tag in Bewegung, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen. Erst wenn eines davon schmerzt oder steif wird, merken wir, wie wichtig gesunde Gelenke für unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität sind.
Ursachen von Gelenkschmerzen
Ein gewisser Verschleiß der Gelenke gehört zum Älterwerden. Ärztinnen und Ärzte sprechen in solchen Fällen häufig von „degenerativen Veränderungen“ – also Beschwerden, die durch Abnutzung und Alterungsprozesse entstehen, wie etwa bei Arthrose. Neben dem Alter können auch Faktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko erhöhen. Doch Gelenkschmerzen haben viele Gesichter. Das sind die häufigsten Auslöser:
- Arthrose (GelenkverschleiĂź)
Arthrose entsteht, wenn sich der Gelenkknorpel, der normalerweise wie ein Stoßdämpfer zwischen den Knochen wirkt, schneller abbaut, als er sich regenerieren kann. Der Knorpel wird dünner und rauer, die Knochen reiben stärker aneinander. Die Folgen: Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit. Besonders betroffen sind die Hüft-, Knie-, Finger- und Wirbelgelenke. Arthritis (Gelenkentzündung)
Unter dem Begriff Arthritis werden entzündliche Gelenkerkrankungen zusammengefasst. Es gibt verschiedene Formen mit unterschiedlichen Ursachen. Die häufigsten sind:- Rheumatoide Arthritis (Rheuma): Die bekannteste Form der Arthritis. Eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Gelenke angreift. Meist sind mehrere Gelenke (z. B. Finger, Hände) betroffen.
- Infektiöse Arthritis: Wird durch Bakterien oder Viren ausgelöst. Die Entzündung entsteht plötzlich, oft mit Fieber.
- Reaktive/postinfektiöse Arthritis: Tritt als Reaktion auf eine Infektion an einer anderen Stelle im Körper auf, zum Beispiel im Darm oder in den Harnwegen. Wie es dazu kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt.
- Gicht-Arthritis: Entsteht durch Ablagerungen von Harnsäurekristalle in den Gelenken. Führt zu plötzlichen, starken Schmerzattacken – oft nur in einem einzelnen kleinen Gelenk, wie etwa dem Großzehengelenk.
Gelenkentzündungen verlaufen meist schubweise und fortschreitend. Die Schmerzen werden häufig begleitet von weiteren Entzündungssymptomen wie Schwellung, Rötung und Überwärmung.
- Verletzungen und Ăśberbelastung
Akute Gelenkschmerzen entstehen oft durch Sportunfälle, Stürze oder ruckartige Bewegungen, bei denen Bänder, Sehnen oder die Gelenkkapsel überdehnt oder verletzt werden. Auch Fehl- oder Überbelastungen im Alltag können den Gelenken zusetzen – etwa durch einseitige Bewegungen, langes Stehen, schweres Heben oder intensives Training ohne ausreichende Erholung.
Gelenkschmerzen in den Wechseljahren
Viele Frauen berichten in den Wechseljahren über verstärkte oder auch neue Gelenkbeschwerden – besonders in Händen, Knien, Schultern oder der Wirbelsäule. Ein häufiger Grund dafür ist der Rückgang des Sexualhormons Östrogen. Östrogen ist wichtig, um die Gelenke mit ausreichend Gelenkflüssigkeit zu versorgen. Es unterstützt zudem die Elastizität von Bindegewebe, Sehnen, Muskeln und Knorpel. Sinkt der Hormonspiegel, können die Gelenke steifer oder empfindlicher werden.
Symptome bei Gelenkschmerzen
Je nachdem, welche Ursache dahintersteckt, äußern sich Gelenkschmerzen typischerweise durch:
- Schmerzen im Gelenk bei Belastung (in fortgeschrittenem Stadium auch in Ruhe),
- steife Gelenke, besonders morgens nach dem Aufstehen,
- Schwellungen, Rötungen, Überwärmung des Gelenks (bei Entzündungen),
- eingeschränkte Beweglichkeit,
- Reibe- oder Knirschgeräusche im Gelenk,
- gegebenenfalls begleitet von allgemeiner Erschöpfung und Abgeschlagenheit.
Gelenkschmerzen diagnostizieren
Bevor mit einer Behandlung begonnen wird, ist eine gründliche Diagnose entscheidend. Ärztinnen und Ärzte erfassen zunächst, welche Gelenke betroffen sind und wie lange die Beschwerden bestehen. Mithilfe von körperlicher Untersuchung, Bluttests oder bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT lässt sich feststellen, ob es sich um Verschleiß, Entzündung oder eine andere Ursache handelt.
Gelenkschmerzen behandeln
Je nach Diagnose stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Gelenkschmerzen zu lindern und die Ursache gezielt zu behandeln. Oft helfen schon Maßnahmen wie kleine Lebensstiländerungen. Manchmal sind jedoch auch Medikamente nötig, um Entzündungen und Schmerzen zu kontrollieren. Wenn diese Behandlungen nicht ausreichen, kann auch ein Gelenkersatz eine sinnvolle Option sein.
Nicht-medikamentöse Behandlung
- Bewegung und Physiotherapie: Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung (z. B. Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Yoga) ist entscheidend, um den Gelenkknorpel mit Nährstoffen zu versorgen. Außerdem stärkt gezieltes Training die Bänder und Muskeln, die das Gelenk stabilisieren.
- Entzündungshemmende Ernährung: Eine abwechslungsreiche, antientzündliche Ernährung ist grundsätzlich für jede und jeden gesund – sie wird aber besonders bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis empfohlen. Das heißt: viel buntes Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Nüsse sowie Fisch, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Diese Lebensmittel unterstützen den Körper dabei, entzündliche Prozesse zu regulieren. Zucker, rotes Fleisch und stark verarbeitete Lebensmittel dagegen sollten nur selten auf dem Teller landen, da sie Entzündungen fördern können.
Tipp: Wer keinen Fisch isst, kann auf pflanzliche Omega-3-Kapseln (z. B. aus Algen- oder Leinöl) zurückgreifen. - Kälte/Wärme: Bei akuten Entzündungen oder Verletzungen hilft es, das Gelenk ruhigzustellen und den betroffenen Bereich zu kühlen. Bei chronischen Schmerzen dagegen ist Wärme angenehmer, da sie die Durchblutung fördert und die Muskulatur entspannt.
- Gewichtsreduktion: Ăśbergewicht belastet die Gelenke. Eine Gewichtsabnahme kann die Beschwerden deutlich lindern.
- Alternative Methoden: Akupunktur, Massage oder sanfte Dehnübungen können unterstützend wirken.
Medikamentöse Behandlung
- EntzĂĽndungshemmende Schmerzmittel
Bei akuten Gelenkbeschwerden kommen häufig nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac oder Naproxen zum Einsatz, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern. - Schmerzsalben & -gele
Für die äußere Anwendung eignen sich Schmerzsalben oder -gele, etwa mit den Wirkstoffen Diclofenac oder Ketoprofen. Sie werden direkt auf die schmerzende Stelle aufgetragen und wirken gezielt dort, wo es wehtut. - Kortisonpräparate
Wurde eine entzündlich-rheumatische Erkrankung diagnostiziert, kann auch der Einsatz von Kortison (Glukokortikoid) als Tablette, Spritze oder Injektion ins Gelenk in Betracht gezogen werden. Da bei längerer Anwendung jedoch Nebenwirkungen wie Knochenschwund oder Bluthochdruck auftreten können, sollte die Therapie stets ärztlich überwacht werden. - Krankheitsmodifizierende Medikamente
Bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma reicht eine reine Schmerztherapie oft nicht aus. In diesen Fällen kommen sogenannte krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) infrage, die gezielt in den Entzündungsprozess eingreifen und das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Zu den klassischen Wirkstoffen zählen Methotrexat, Leflunomid und Sulfasalazin. Sie sollten jedoch nur unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden, da sie regelmäßige Blutuntersuchungen und Verlaufskontrollen erfordern. - Antibiotika
Wenn eine bakterielle Infektion die Ursache der Gelenkentzündung ist, sind Antibiotika zwingend notwendig. Eine frühe Behandlung ist wichtig, um bleibende Gelenkschäden zu vermeiden.
Weitere unterstĂĽtzende Mittel
In den letzten Jahren wurde auch der Einsatz verschiedener pflanzlicher und ergänzender Wirkstoffe bei Rheuma und Arthrose untersucht. Dazu gehören:
- Curcumin (aus der Kurkuma-Wurzel, z.B. in Form von Nahrungsergänzungsmitteln),
- Bromelain (ein Enzym aus der Ananaspflanze, z.B. in Form von Nahrungsergänzungsmitteln),
- Arnika (eine traditionelle Heilpflanze, meist enthalten in Salben, Gelen oder Tinkturen),
- Beinwell (eine traditionelle Heilpflanze, häufig enthalten in Salben oder Cremes).
Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften wird ihnen ein unterstützender Effekt bei Gelenkproblemen zugeschrieben. Die Studienlage ist noch uneinheitlich. Da diese Präparate jedoch in der Regel gut verträglich sind, kann ein Ausprobieren nach ärztlicher Rücksprache sinnvoll sein.
Auch Kollagenpräparate werden zunehmend untersucht. Kollagen ist ein körpereigenes Eiweiß, das für Knorpel, Bindegewebe und Gelenke wichtig ist und dessen Produktion mit dem Alter abnimmt. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine regelmäßige Einnahme, zum Beispiel in Form von Kapseln, Pulver oder Trinkampullen, die Gelenkfunktion verbessern und Schmerzen lindern kann. Erste Effekte zeigen sich, wenn überhaupt, meist erst nach mehreren Wochen. Die Einnahme empfiehlt sich vor allem im frühen Stadium und in Kombination mit weiteren Maßnahmen wie Bewegung, Physiotherapie und ausgewogener Ernährung.
Gelenkersatz
Wenn eine Gelenkerkrankung weit fortgeschritten ist, können die betroffenen Gelenkflächen durch ein künstliches Gelenk (Endoprothese) ganz oder teilweise ersetzt werden. Das kann die Beschwerden meist sehr wirksam lindern. Eine Operation ist aber auch mit Risiken verbunden. Wird ein Gelenkersatz in Deinem Fall in Betracht gezogen, wird Dich Deine Ärztin oder Dein Arzt hierzu umfassend aufklären.
Grundsätzlich gilt: Kleinere (Sport-)Verletzungen kannst Du meist selbst behandeln, indem Du sie ruhigstellst, kühlst und schonst. Wenn die Beschwerden jedoch stärker oder anhaltend sind, ist es wichtig, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Gelenkschmerzen vorbeugen
- Bewege Dich regelmäßig
Keine Angst vor Bewegung! Sie schadet den Gelenken nicht, wenn sie moderat und regelmäßig erfolgt. Im Gegenteil: Bewegung fördert die Durchblutung, stärkt die Muskeln und verbessert die Stabilität der Gelenke. Besonders geeignet sind gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Yoga. - Ernähre Dich bewusst
Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Gelenkgesundheit von innen heraus. Viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse helfen, entzündliche Prozesse im Körper zu regulieren, und liefern gleichzeitig wichtige Nährstoffe für die Kollagenbildung. - Achte auf Dein Gewicht
Ăśbergewicht belastet die Gelenke. Vor allem Knie, HĂĽfte und Sprunggelenke mĂĽssen dann deutlich mehr Arbeit leisten. Jedes Kilo weniger in Richtung Normalgewicht bedeutet weniger Schmerzen und bessere Beweglichkeit. - Vermeide Rauchen
Rauchen erhöht das Risiko für entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Ein Rauchstopp verbessert nicht nur die Lungenfunktion – auch die Entzündungsreaktionen im Körper gehen zurück. - Vermeide Fehlbelastung
Wenn Du zu Fehlhaltungen neigst, können orthopädische Einlagen, Physiotherapie oder gezieltes Muskeltraining helfen. Achte außerdem auf Schuhwerk mit guter Dämpfung und stabiler Sohle – vor allem, wenn Du im Alltag viel stehst oder läufst. - Arbeite ergonomisch
Eine aufrechte Körperhaltung am Arbeitsplatz und kurze Bewegungspausen zwischendurch entlasten die Gelenke und fördern die Durchblutung.
Alltagstipps bei Gelenkschmerzen
Hier ein paar einfache Tricks, um den Alltag trotz Gelenkschmerzen besser zu meistern:
- Starte sanft in den Tag
Beginne den Morgen mit leichten Dehn- und Mobilisationsübungen. - Nutze Wärme gezielt
Ein warmes Bad, eine Wärmflasche, Infrarotlampe oder Fango-Packung entspannt Muskeln und fördert die Durchblutung – ideal bei steifen, schmerzhaften, aber nicht bei akut entzündeten Gelenken. - Nutze Kälte gezielt
Bei akuten EntzĂĽndungen (geschwollenes, rotes, heiĂźes Gelenk) kann ein KĂĽhlpack (in ein Tuch gewickelt) helfen. - Stabilisiere Deine Gelenke
Kompressionsbandagen oder Stützbandagen geben Halt und können Schwellungen reduzieren. - Bleib in Bewegung
Studien zeigen: Schon nach wenigen Wochen kann ein regelmäßiges Kräftigungs- und Beweglichkeitstraining die Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern. Aktivitäten wie Spazierengehen, Yoga oder Wassergymnastik eignen sich besonders gut.
Wie finde ich das richtige MaĂź an Bewegung?
Bewegung ist wichtig, aber das richtige Maß ist entscheidend! Übungen zur Stärkung der Muskulatur dürfen ruhig fordern und anstrengend sein, denn nur so entsteht ein Trainingseffekt.
Wenn Du jedoch starke Schmerzen bemerkst oder Beschwerden hast, die noch mehrere Stunden nach dem Training anhalten, war die Belastung wahrscheinlich zu intensiv. Auch wenn das Gelenk am nächsten Tag geschwollen oder überwärmt ist, solltest Du das Training reduzieren oder eine Pause einlegen. Sprich am besten mit einer Physiotherapeutin, einem Physiotherapeuten oder Deiner Ärztin bzw. Deinem Arzt über geeignete Übungen und die richtige Ausführung. So stellst Du sicher, dass Dein Training wirksam und gelenkschonend bleibt.
Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wenn Du Fragen hast oder unsicher bist, wende Dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachkraft. Entscheidungen, die Du aufgrund dieser Informationen triffst, erfolgen auf eigene Verantwortung.
Weitere Beiträge
Quellen
Internetquellen
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